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Lange Jahre habe ich die Argumente pro und contra Cochlea Implantat hin- und hergewälzt. Bei mir wurde die Entscheidung vorallem dadurch verkompliziert, dass ich unter einer seltenen auditorischen Neuropathie (weitere Quelle) leide. Dadurch hatte ich schon immer ein verglichen zum Hörvermögen mit Hörgeräten sehr schlechtes Sprachverstehen. Dies wurde mir allerdings auch erst bei der CI-Voruntersuchung diagnostiziert. Als dann aus medizinischer Sichts nichts gegen eine OP sprach, habe ich mich nach den langen Jahren des Überlegens schnell dafür entschieden, den Eingriff durchzuführen, auch weil durch die Corona-Pandemie die Kommunikation zunehmend schwierig wird. In diesem Beitrag möchte ich nun beschreiben, wie ich die OP und die ersten Anpassungen erlebt habe.

Rufnummernmitnahme bei Telekom-Prepaidtarif nicht möglich

Ein Kollege hat mir einen – gerade in Konstanz – sehr reizvollen Tarif bei der Telekom empfohlen. Man bekommt im Prepaid-Tarif MagentaMobil Start M für 10 € monatlich 1 GB Daten in LTE-Speed. Besonderheit ist, dass diese Daten auch in der Schweiz nut...

Ein Kollege hat mir einen – gerade in Konstanz – sehr reizvollen Tarif bei der Telekom empfohlen. Man bekommt im Prepaid-Tarif MagentaMobil Start M für 10 € monatlich 1 GB Daten in LTE-Speed. Besonderheit ist, dass diese Daten auch in der Schweiz nutzbar sind. Leider ist es den Telekomikern weder im Laden (Konstanz und Radolfzell) noch online möglich diesen abzuschließen.

Im Laden in Radolfzell kostet eine SIM-Karte 15 €, obwohl hinten drauf steht 9,95 €. Der Inhaber meint, dass er keine Rufnummernmitnahme beauftragen könne. Das ginge aber hinterher bei der Hotline oder online. Skepsis bei mir, doch wenn er das sagt muss es ja so sein.

Beim Auspacken der SIM-Karte fällt mir auf, dass die Rufnummer bereits in der Packung vorgegeben ist. Die Telekom-Hotline meint, dass die Rufnummernmitnahme nachträglich nicht möglich sei. Dies müsse aber im Laden gehen, oder halt online.

Also Karte zurückgebracht. Der Inhaber des Radolfzeller Geschäfts gibt mir kommentarlos 15 € in bar zurück. Warum die Karte bei Ihm 5 € mehr kostet als in Konstanz (bei einem Kollegen) erklärt er mir nicht. Die Rufnummernmitnahme kann er bei Prepaid-Verträgen nicht machen. Er weiß nicht wie das gehen soll. Damit widerspricht er seiner eigenen Hotline.

Also doch online. Endlich finde ich die Checkbox für die Rufnummernmitnahme. Sie ist gut versteckt. Nach der Eingabe aller Daten (auch der Zahlungsdaten) bricht beim Abschluss der Bestellung alles ab. 500 Internal Server Error. Dieser Fehler ist reproduzierbar und passiert sowohl im Firefox als auch im Opera.

Fazit: Bei der Telekom ist es unmöglich, einen Prepaid-Tarif mit Rufnummernmitnahme zu bestellen. Was wohl die Bundesnetzagentur dazu sagen würde?

Auch meiner Mutter wurde in einem solchen Shop mal etwas angedreht, was sie überhaupt nicht benutzen konnte, ein Entertainment-Paket für monatlich 50  €. Meine Mutter wusste nicht mal, was Entertainment ist.

Das alles wirft ein sehr schlechtes Licht auf die Telekom-Shops. Sie dürfen offenbar Fantasiepreise verlangen, sind schlecht geschult (oder lügen) und wenn sie zu faul sind einfach vorgeben nicht zu wissen wie etwas geht. Nur: Warum zahlt man dann bei der Telekom meist deutlich mehr als bei „Shoplosen“ Anbietern?

Update November 2017
Über Facebook hat mir ein Telekom-Mitarbeiter verraten, dass die Kreditkartenzahlung möglicherweise das Problem ist. Aktuell kann man ausschließlich per Nachnahme (+4,90 €) bezahlen. Auch ziemlich merkwürdig. Dafür klappte nun immerhin das VideoIdent einwandfrei.

 

 

VW Golf VII: Musikdateien mit Coverbildern im DiscoveryMedia anzeigen

Ich melde mich hier mal mit einem Beitrag aus dem Bereich Auto zurück. Jahrelang fand ich es immer sehr störend, dass das Bordentertainment Discovery Media / Composition Media des Golf VII bei sehr vielen Musik-Dateien keine Coverbilder anzeigt. Hers...

Ich melde mich hier mal mit einem Beitrag aus dem Bereich Auto zurück. Jahrelang fand ich es immer sehr störend, dass das Bordentertainment Discovery Media / Composition Media des Golf VII bei sehr vielen Musik-Dateien keine Coverbilder anzeigt. Herstellerseitig ist nicht wirklich dokumentiert woran das liegt. Ich habe es jetzt auf eigene Faust herausgefunden:

  1. Die Coverbilder sind zu groß, mehr als 500px kann das System nicht. Viele Cover von online gekaufter Musik haben aber schon deutlich mehr, bei Amazon z.B. 600x600px.
  2. Die Cover sind im PNG Format. Viele Programme, die Covers von Amazon und Konsorten beziehen laden die Cover dann in diesem Format herunter und betten Sie in die Dateien ein.

Auf dem PC ist beides kein Problem, aber im Auto läuft eine minimalistische Embedded-Software mit wenig Ressourcen, die damit eben nicht zurecht kommt.

Die Prozedur

Vor Beginn fertigen wir ein Backup an und löschen die ganzen Cache- und Einstellungsdateien unterschiedlicher Betriebssysteme.

  • Thumbs.db
  • AlbumArtSmall
  • AlbumArt
  • desktop.ini
  • .AppleDouble

Diese belegen nur Platz und bringen auf dem Autoradio nichts.

Bei einer großen Musiksammlung ist es sehr viel Fleißarbeit, die Cover von Hand zu korrigieren. Hat man nur einzelne Ordner, die keine Covers zeigen, kann man das auch mit MP3-Tag-Editoren wie EasyTag (für Linux) machen.

Um die Größe zu ändern kann man in MP3Tag einfach die Daateien markieren und dann mit rechts auf das Cover klicken und „Album-Cover anpassen“. Um das Format zu ändern muss man die Covers aber extrahieren und anschließend wieder einbetten – ein zeitraubener Vorgang.

Um das ganzer zu Beschleunigen habe ich eine Anleitung für ein automatisches Umwandeln vorbereitet. Mangels mächtiger Programme braucht ihr dazu aber sowohl Windows als auch Linux. Eine Live-CD mit installiertem mogrify reicht aber aus.

Update 2020: Unter Windows 10 könnt ihr mittels WSL Linux installieren und damit solche Kommandozeilentools ausführen.

Zuerst lösen wir sämtliche Coverbilder aus den MP3-Tags heraus. Das geht z.B. mit Mp3Tag. Das Programm gibt es leider nur für Windows. Ich habe für Linux nichts ähnlich gutes gefunden, die Chancen stehen aber gut, dass es mit Wine läuft. Man muss in MP3Tag eine neue Action zusammen klicken. Die grundlegende Funktionalität ist aber in Mp3tag enthalten. Die Covers speichert man als Folder.jpg im jeweiligen Ordner.

Die Anpassung der Bilder erfolgte bei mir unter Linux, weil sich das viel besser für Batch-Operationen eignet. Zudem steht mit mogrify ein leistungsfähiges Bildverarbeitungs-Tool für das Terminal zur Verfügung.

Man muss nur den USB-Stick oder die SD-Karte in Linux einbinden, im Beispiel wird er unter /media/stick gemounted.

find /media/stick -type d -exec mogrify -format .jpg *.png \;

Durchläuft rekursiv alle Ordner und wandelt die darin gefundenen Bilder in jpg um. Danach löscht man mit

find /media/stick -name *.png -delete

sämtliche PNG-Dateien. Das Verkleinern der Bilder passiert nun mit

find /media/stick -name *.jpg -exec mogrify -resize 500x500 {} \;

Anschließend sollte man die Bilder noch mit MP3tag wieder in die Dateien hineinschreiben. Dazu baut man sich nochmal eine Action. Fertig.

Wer möchte, kann die extrahierte Folder.jpg danach auch wieder löschen.

Bei mir zeigte das Discovery Media danach praktisch überall Coverbilder an. Indem man die Musik in Ordner A-D, E-H, … gruppiert, stößt man nicht mehr an das Unterordner-Limit und findet seine Musik auch schneller.

Update Januar 2018: Ergänzungen und Fehler behoben.

WordPress schneller machen

Nachdem mir 1&1 nur mickrige 32 MB RAM für mein Shared Hosting Paket zur Verfügung stellt und mir die von 1&1 gebotenen Alternativen angesichts meines üppig ausgestatteten Heimservers zu teuer sind, habe ich mich auf die Suche nach Möglichkeiten zur...

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Nachdem mir 1&1 nur mickrige 32 MB RAM für mein Shared Hosting Paket zur Verfügung stellt und mir die von 1&1 gebotenen Alternativen angesichts meines üppig ausgestatteten Heimservers zu teuer sind, habe ich mich auf die Suche nach Möglichkeiten zur Geschwindigkeits- bzw. Ladezeitoptimierung gemacht. Der Google PageSpeed Test gibt dazu sehr gute Anhaltspunkte, Doch ich möchte hier konkrete Maßnahmen beschreiben.

Piwik

Den größten Speicherbedarf hat erstmal die Webanalyse-Lösung Piwik. Diese Software benötigt mindestens 128 MB RAM und erzeugt sehr schnell große Datenbanken. Davon merkt man zwar als Besucher wenig, da der Piwik-Code am Ende des Bodys eingebunden wird. Das Backend von WordPress und Piwik selbst fühlte sich allerdings ziemlich träge an. Daher habe ich Piwik nun auf meinen Heimserver umgezogen, der mehr als ausreichend dimensioniert ist. Das bietet auch den Vorteil, dass man weitere Webseiten zentral analysieren kann. Der Haken ist dann allerdings, dass der Heimserver 24/7 durchlaufen muss.

Caching

Weiterhin habe ich mit dem Plugin WP-SuperCache das serverseitige Cachen von generierten HTML-Inhalten ermöglicht. Ansonsten muss für jeden Besucher jede Seite neu mit PHP generiert werden. Auf einem eigenen Server kann man mittels des Pakets php-apc das gleiche erreichen.

Über die .htaccess Datei habe ich  Kompression und die Caching-Zeilen beim Client eingestellt, sodass man nicht bei jedem Besuch Inhalte herunterlädt, die sich ohnehin selten ändern, wie Bilder und JavaScript Dateien. Dadurch werden die Dateien gzip-komprimiert übertragen, was gerade bei reinen Text-Dateien bis zu 50% der Größe einspart., bei Bildern bringt es wenig, diese sind i.d.R. bereits komprimiert. Dies wird her genauer beschrieben.

Bilder und JavaScripts

Ladezeitanalysen mit den Entwicklertools des Browsers zeigen, dass für jede Eingebundene Datei eine eigene HTTP-Verbindung aufgebaut wird. Die Anzahl der Dateien bremst dabei mindestens genauso stark wie die Größe der zu übertragenden Dateien.

mit den Entwicklertools von Firefox
Ladezeitanalyse mit den Entwicklertools von Firefox

Leider gibt es bei WordPress mit seinen Plugins wenig Möglichkeiten, die eingebundenen Dateien zu reduzieren. Bei einem beruflichen Projekt würde ich aber CSS-Dateien per LESS oder SASS in eine einzige Datei kompilieren, die man auf diese Weise auch komprimieren kann. Dies geht direkt mit dem LESSC Kompiler. und dem Plugin –clean-css. Dadurch werden Leerzeichen und Zeilenumbrüche entfernt und der Code auch analysiert und doppelte Deklarationen entfernt.

Ein sehr wichtiger Punkt sind die Bildgrößen. Bilder im Web sind generell viel zu groß. Häufig kann man die Dateigröße um 50% oder mehr reduzieren. Hierbei geht es nicht nur um die Auflösung, sondern auch um die Kompressionsrate und bei PNG bzw. GIF Bildern auch um den enthaltenen Farbraum. Auch die richtige Wahl das Dateiformats spielt eine Rolle:

  • Für sehr kleine Grafiken GIF
  • Für Logos, Screenshots und ähnliches mit einem begrenzten Farbraum PNG.
  • Nur für Fotos JPG, diese kann man aber oft bis zu 75% komprimieren. Man muss schauen, dass keine Kompressions-Artefakte sichtbar sind.

Generell sollte man alle Bilder mit Tools wie jpepoptim und optipng  behandeln. Es gibt auch ähnliche Tools mit grafischer Oberfläche. Damit habe ich z.B. das Headerbild auf dieser Seite von 150 KB auf 36 KB eingedampft. Vorsicht ist übrigens geboten, wenn man mit WordPress zuschneidet. Bei mir wurde das Bild dann auf wundersame Weise wieder größer…

Wie kann man die Anzahl der Grafiken verringern?

  • Für die üblichen Webicons bieten sich Icon-Fonts wie FontAwesome oder das in Bootstrag enthaltene Glyphicon an. So muss man nicht jedes Icon einzeln laden, sondern nur eine Schriftarten-Datei
  • Eine weitere, aber relativ aufwändige Möglichkeit sind CSS-Sprites. Hier hat man viele Bilder in einer Grafikdatei, die man dann per CSS entsprechend zuschneidet.

Das Optimieren meiner Bilder ist noch nicht abgeschlossen, aber gefühlt ist die Seite spürbar flotter geworden finde ich!

 

 

Welches Netzteil ist das Richtige?

Viele Leute sind ja der Meinung beim Netzteil kann es nicht groß genug sein. Es werden Netzteile mit bis zu 1 KW angeboten. Das ist aber selbst für potent ausgestattete Gaming Boliden völliger Unsinn. Moderne Netzteile arbeiten nur im Lastbereich zwi...

Viele Leute sind ja der Meinung beim Netzteil kann es nicht groß genug sein. Es werden Netzteile mit bis zu 1 KW angeboten. Das ist aber selbst für potent ausgestattete Gaming Boliden völliger Unsinn. Moderne Netzteile arbeiten nur im Lastbereich zwischen 20% und Volllast effizient. Hat man nun beispielsweise ein 600W Netzteil und der Rechner benötigt im Leerlauf lediglich 80W (das ist schon viel!), so ist man bereits deutlich unter der Grenze von 20% Last (Quelle). Das Netzteil sollte also immer so knapp wie möglich auf den Rechner zugeschnitten sein. Dazu rechnet man wie folgt:

Benötigte Leistung = TDP der CPU + TDP der GPU + 60 W für den Rest.

Oder man benutzt einen Rechner wie diesen hier. Dabei sollte man aber im Kopf behalten, dass der Hersteller an teureren Netzteilen auch besser verdient und daher das kleinste der angebotenen Netzteile wählen.

Die Empfehlungen sind leider allgemein viel zu hoch, ich habe gerade nachgemessen, mein Rechner verbraucht mit Furmark (GPU Volllast) und Prime95 (CPU Volllast) sowie zwei angeschlossenen USB 3.0 Sticks gerade einmal 311 W. Empfohlen wurde mir mindestens ein 430 W Netzteil. 350 W hätten wohl gereicht. Ich habe einen Phenom 2 X4 950 und eine Radeon HD 6850 am Start. Dazu kommen zwei Platten und eine SSD. Das Problem ist aber auch, dass es solche schwachbrüstigen Netzteile nur für OEM-Ausstatter zu kaufen gibt.

Ein moderner Rechner, der keine Highend-Komponenten wie den Core i7 oder eine Graka für 400 € – geschweige denn mehrere Grafikkarten – enthält, wird kaum mehr als ein 350-400 W Netzteil brauchen. Auch nicht mit vielen Festplatten, die verbrauchen nur knapp 5 W. SSDs sogar noch weniger. Ganz aktuelle Prozessoren wie Intels Haswell sind sogar extrem sparsam und so ein System wird unter Last kaum noch 50 W schlucken. Und das auch nur mit Grafikkarte, wie die Bauvorschläge in der c’t zeigen. Im Leerlauf kann man solche Systeme auf 10W briingen

Der Einsatz von mehreren Grafikkarten (Sli bzw. CrossFire) ist übrigens ziemlicher Quatsch, zumindest als billige Aufrüstlösung. Denn der Rechner verbraucht nicht nur deutlich mehr Strom (und das vorallem auch im Leerlauf), sondern er wird auch ziemlich laut. Meist ist es ratsamer sich statt einer baugleichen alten Karte gleich eine neues Modell zu gönnen und die alte an Leute zu verkaufen, die das noch nicht gemerkt haben 😉 Sinn macht die Bündelung eigentlich nur bei Rechnern, die von vorneherein mit zwei solchen Top-Grakas ausgestattet sind, damit sie besonders hohe Auflösungen schaffen.

Eine ganz interessante Kosten-Rechnung findet ihr hier. Es spart also wirklich bares Geld, sein Netzteil so knapp wie möglich an die Bedürfnisse anzupassen.

Aus diesem Grund lohnt es sich auch, spartanisch ausgestattete Mainboards zu kaufen und keine Erweiterungkarten einzustecken, bloß weil man sie mal brauchen könnte, denn gerade diese Komponenten ziehen dann im Leerlauf Strom, wenn der Prozessor kaum noch etwas verbraucht.

 

Comfort Audio DM10 und DM20 koppeln

Seit einigen Monaten habe ich ein seit aus zwei Mikrofonen zur Kopplung mit meinen Hörgeräten. Die Mikrofone erhöhen die Sprachverständlichkeit in Gruppen ganz deutlich. Leider ist das Koppeln der beiden nicht ganz trivial und die Anleitung bleibt in...

Seit einigen Monaten habe ich ein seit aus zwei Mikrofonen zur Kopplung mit meinen Hörgeräten. Die Mikrofone erhöhen die Sprachverständlichkeit in Gruppen ganz deutlich. Leider ist das Koppeln der beiden nicht ganz trivial und die Anleitung bleibt in vielen Punkten ziemlich vage.

Daher möchte ich hier einmal eine Anleitung posten, die das Koppeln detailliert beschreibt.

Das DM20 dient als Mittler zwischen den Empfängern in den Hörgeräten und dem reinen Mikrofon DM10. Man kann das DM10 aber auch alleine als eigenständiges Mik benutzen. Zur Kopplung geht man wie folgt vor:

  1. DM20, Empfangsmodus anschalten (DM10 ist aber noch aus). Nun wählen wir einen Kanal,, bei mir 1. Wir drücken lange auf beide Empfänger an den Hörgeräten. Diese sind dann bereit die Info zu empfangen. Dann wählen wir am DM20 „Info senden“. Die Hörgeräte piepen kurz und sind nun mit dem DM20 gekoppelt.
  2. Nun muss man auf de DM20 den Empfangskanal und auf dem (einzuschaltenden) DM10 den gleichen Sendekanal wählen, bei mir A54. Anschließend versetzt man das DM10 in den Empfangsmodus und das DM20 sendet die Information.
  3. Man sollte nun mit beiden Mikros etwas hören und vorallem kein Rauschen mehr. Das Rauschen entsteht, wenn die Info nicht korrekt gesendet/empfangen, oder ein anderes Gerät auf dem gleichen Kanal funkt.

Das ganze ist recht fragil, spielt ein anderer Benutzer damit herum, kann man von vorne anfangen. Man sollte auf keinen Fall nach Erhalt der Geräte herumprobieren, denn ab Werk sind diese eignetlich darauf eingestellt. Aber diese Voreinstellung funktioniert eben auch nicht überall.